Viel mehr Unfälle mit Kindern

Hamburg. Im ersten Quartal 2019 hat es in Hamburg deutlich mehr Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Kinderngegeben als im Vorjahreszeitraum.
Demnach zählten die Ordnungshüter zwischen Jahresbeginn und 31. März 2019 insgesamt 100 Unfälle, in die Kinder verwickelt waren. Das ist ein Anstieg von 35,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2018, in dem es 74 Unfälle mit Kindern gab.

Alarmierende Zahlen

Immer mehr Kinder in Hamburg bei Verkehrsunfällen verletzt


Es sind alarmierende Zahlen, die aus einer Kleinen Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion hervorgehen: Im vergangenen Jahr ist es in Hamburg zu 591 Verkehrsunfällen gekommen, bei denen Kinder beteiligt gewesen sind. Die Zahl der verletzten Kinder stieg dabei im Vergleich zu 2017 an.

Ablenkung und Fahrfehler sind Hauptunfallursachen

Durch Ablenkungen am Lenkrad werden nach wie vor die meisten Unfälle verursacht. Wer bei Tempo 50 nur zwei Sekunden abgelenkt werde, sei knapp 30 Meter im Blindflug unterwegs, sagte Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Donnerstag. Das könne schon für einen schlimmen Unfall reichen. An der Fachhochschule der Polizei tagten Verkehrsexperten aus mehreren Bundesländern. Verkehrsteilnehmer sollten die Hände vom Handy oder dem Navi lassen. Auch beim Bedienen des Radios, Essen oder Rauchen konzentriere sich der Fahrer nicht mehr auf den Straßenverkehr. Die Polizei werde Kontrollen verstärken, hieß es.

160 neue Tempo-30-Strecken in Hamburg

Künftig soll vor 80 Prozent aller Schulen, Kitas, Seniorenheime und Kliniken langsam gefahren werden.

Hamburg. In den kommenden Monaten wird auf Hamburgs Straßen eine Vielzahl neuer Tempo-30-Abschnitte ausgewiesen. Vor rund 160 Schulen, Kitas, Senioren- und Pflegeheimen sowie Kliniken sollen diese für einen besseren Schutz von Kindern, Älteren, Kranken und Angehörigen sorgen. Das geht aus Plänen von Polizei und Innenbehörde hervor, die dem Abendblatt vorliegen. Anlass der massiven Ausweitung der Tempolimits ist eine Veränderung der Straßenverkehrsordnung und einer dazugehörigen Verwaltungsvorschrift, die bereits seit März 2017 in Kraft ist.

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Vision Zero

Vielleicht gibt es sie nicht, die perfekte Welt. Aber das kann kein Grund sein, seiner Vision nicht zu folgen.

Denn: Wenn man fragt, wie viele Verkehrstote eine Gesellschaft akzeptieren kann, dann erhält man irgendwann eine Zahl – vielleicht hundert oder tausend im Jahr lautet die Antwort.
Auf die Frage aber, wie viele Todesopfer in der eigenen Familie oder im Freundeskreis akzeptabel sind, dann kommt die Antwort prompt: Null!
Keinen einzigen ist man bereit zu opfern. Spätestens dann wird klar, dass die „Vision Zero“ mehr ist als nur ein frommer Wunsch, sondern ein sehr berechtigtes Ziel verfolgt.

HOLLY ON THE ROAD | Kinderwarnschilder.de
Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wir wünschen uns, dass

– Kinder im Straßenverkehr nicht mehr gefährlich leben
– alle Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht nehmen
– immer weniger Kinder von Unfällen betroffen sind
– Rücksichtnahme auf der Straße Hauptbestandteil und Beginn allen Denkens im Straßenverkehr ist.

HOLLY ON THE ROAD | Kinderwarnschilder.de
Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

ES IST EIN ALBTRAUM JEDER MUTTER UND JEDES VATERS:

Das Kind wird bei einem Unfall auf der Straße verletzt.
Weil es mit Freunden gespielt hat und unachtsam war.
Weil es die simpelsten Verkehrsregeln nicht befolgt hat.
Oder weil es in der Dämmerung schlecht sichtbar war. 
Ein Szenario, das alle Eltern fürchten.

GESCHWINDIGKEIT KANN TÖDLICH SEIN!
Unfälle passieren, weil Erwachsene Verkehrsteilnehmer beim Abbiegen und beim Einfahren in den Verkehr, an Ampeln und an Fußgängerüberwegen nicht sorgfältig genug auf Kinder achten.
Denkt daran, dass sich Kinder oft anders verhalten, als Sie es erwarten, auch wenn Erwachsene dabei sind.

Sei daher bitte stets bremsbereit, besonders vor Schulen und Kindergärten, rund um Spielplätze und in Wohngebieten.

Seit zwei Jahrzehnten steht er in der Straßenverkehrsordnung – der Paragraf 3, Absatz 2a.

„Die Fahrzeugführer müssen sich gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist“,

heißt es im Gesetzestext. Es wäre eigentlich alles so einfach!

HOLLY ON THE ROAD | Kinderwarnschilder.de
Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Finger weg vom Handy

Jeder zehnte Verkehrstote geht auf einen Unfall durch Ablenkung zurück.

Nur schnell eine Nachricht beantworten, ein Telefonat führen oder das Navi einstellen: Im Straßenverkehr können bereits kurze Momente der Ablenkung lebensgefährlich sein. Jeder zehnte Verkehrstote geht laut der Allianz-Studie auf Ablenkung zurück. Die häufigste Ursache ist die Nutzung eines Handys oder Smartphones. Wie gefährlich Ablenkung im Straßenverkehr sein kann und wie wichtig volle Konzentration im Straßenverkehr ist, zeigt die neue Aktion #FingervomHandy.

Hier gehts zum Video.