Ablenkung und Fahrfehler sind Hauptunfallursachen

Durch Ablenkungen am Lenkrad werden nach wie vor die meisten Unfälle verursacht. Wer bei Tempo 50 nur zwei Sekunden abgelenkt werde, sei knapp 30 Meter im Blindflug unterwegs, sagte Brandenburgs Innenstaatssekretärin Katrin Lange am Donnerstag. Das könne schon für einen schlimmen Unfall reichen. An der Fachhochschule der Polizei tagten Verkehrsexperten aus mehreren Bundesländern. Verkehrsteilnehmer sollten die Hände vom Handy oder dem Navi lassen. Auch beim Bedienen des Radios, Essen oder Rauchen konzentriere sich der Fahrer nicht mehr auf den Straßenverkehr. Die Polizei werde Kontrollen verstärken, hieß es.

160 neue Tempo-30-Strecken in Hamburg

Künftig soll vor 80 Prozent aller Schulen, Kitas, Seniorenheime und Kliniken langsam gefahren werden.

Hamburg. In den kommenden Monaten wird auf Hamburgs Straßen eine Vielzahl neuer Tempo-30-Abschnitte ausgewiesen. Vor rund 160 Schulen, Kitas, Senioren- und Pflegeheimen sowie Kliniken sollen diese für einen besseren Schutz von Kindern, Älteren, Kranken und Angehörigen sorgen. Das geht aus Plänen von Polizei und Innenbehörde hervor, die dem Abendblatt vorliegen. Anlass der massiven Ausweitung der Tempolimits ist eine Veränderung der Straßenverkehrsordnung und einer dazugehörigen Verwaltungsvorschrift, die bereits seit März 2017 in Kraft ist.

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Vision Zero

Vielleicht gibt es sie nicht, die perfekte Welt. Aber das kann kein Grund sein, seiner Vision nicht zu folgen.

Denn: Wenn man fragt, wie viele Verkehrstote eine Gesellschaft akzeptieren kann, dann erhält man irgendwann eine Zahl – vielleicht hundert oder tausend im Jahr lautet die Antwort.
Auf die Frage aber, wie viele Todesopfer in der eigenen Familie oder im Freundeskreis akzeptabel sind, dann kommt die Antwort prompt: Null!
Keinen einzigen ist man bereit zu opfern. Spätestens dann wird klar, dass die „Vision Zero“ mehr ist als nur ein frommer Wunsch, sondern ein sehr berechtigtes Ziel verfolgt.

HOLLY ON THE ROAD | Kinderwarnschilder.de
Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Wir wünschen uns, dass

– Kinder im Straßenverkehr nicht mehr gefährlich leben
– alle Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht nehmen
– immer weniger Kinder von Unfällen betroffen sind
– Rücksichtnahme auf der Straße Hauptbestandteil und Beginn allen Denkens im Straßenverkehr ist.

HOLLY ON THE ROAD | Kinderwarnschilder.de
Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

ES IST EIN ALBTRAUM JEDER MUTTER UND JEDES VATERS:

Das Kind wird bei einem Unfall auf der Straße verletzt.
Weil es mit Freunden gespielt hat und unachtsam war.
Weil es die simpelsten Verkehrsregeln nicht befolgt hat.
Oder weil es in der Dämmerung schlecht sichtbar war. 
Ein Szenario, das alle Eltern fürchten.

GESCHWINDIGKEIT KANN TÖDLICH SEIN!
Unfälle passieren, weil Erwachsene Verkehrsteilnehmer beim Abbiegen und beim Einfahren in den Verkehr, an Ampeln und an Fußgängerüberwegen nicht sorgfältig genug auf Kinder achten.
Denkt daran, dass sich Kinder oft anders verhalten, als Sie es erwarten, auch wenn Erwachsene dabei sind.

Sei daher bitte stets bremsbereit, besonders vor Schulen und Kindergärten, rund um Spielplätze und in Wohngebieten.

Seit zwei Jahrzehnten steht er in der Straßenverkehrsordnung – der Paragraf 3, Absatz 2a.

„Die Fahrzeugführer müssen sich gegenüber Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen, insbesondere durch Verminderung der Fahrgeschwindigkeit und durch Bremsbereitschaft, so verhalten, dass eine Gefährdung dieser Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen ist“,

heißt es im Gesetzestext. Es wäre eigentlich alles so einfach!

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Für ein klein wenig mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Finger weg vom Handy

Jeder zehnte Verkehrstote geht auf einen Unfall durch Ablenkung zurück.

Nur schnell eine Nachricht beantworten, ein Telefonat führen oder das Navi einstellen: Im Straßenverkehr können bereits kurze Momente der Ablenkung lebensgefährlich sein. Jeder zehnte Verkehrstote geht laut der Allianz-Studie auf Ablenkung zurück. Die häufigste Ursache ist die Nutzung eines Handys oder Smartphones. Wie gefährlich Ablenkung im Straßenverkehr sein kann und wie wichtig volle Konzentration im Straßenverkehr ist, zeigt die neue Aktion #FingervomHandy.

Hier gehts zum Video.

Das Resultat einer jahrzehntelang desaströsen Verkehrsinfrastrukturpolitik in Hamburg

Die Zahl der Verkehrsunfälle hat im ersten Halbjahr 2017 in Hamburg einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt 33.797 Unfälle regis­trierte die Polizei von Januar bis Juni in der Hansestadt. Das ist eine Zunahme von fast sieben Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2011, als die SPD in Hamburg die Regierung übernahm. Die Zahl der Unfälle ist in den vergangenen Jahren stetig gestiegen.

Mehr Kinder verletzt

Unschön ist auch die Zunahme bei den Unfällen, in die junge Verkehrsteilnehmer verwickelt waren. 295 Kinder wurden im ersten Halbjahr 2017 Opfer des Verkehrs in Hamburg.

Hier gehts zum Artikel. 

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? Brief an einen Autofahrer ?

Hallo lieber Autofahrer!
Du kennst mich nicht sehr gut, denn wir hatten nur eine kurze Begegnung. Ich schreibe dir, weil ich dich wissen lassen möchte, dass es mir gut geht. Klar, unser Zusammentreffen hat mich ordentlich erschreckt, aber zum Glück ging alles sehr schnell. Ich weiß, du hast es nicht böse gemeint. Du wolltest einfach nur kurz eine Nachricht auf deinem Handy lesen und hast deshalb auch nicht so sehr auf die Geschwindigkeit geachtet. Es war hauptsächlich mein Fehler, ich hätte nicht ohne zu gucken auf die Straße rennen dürfen, um Marie auf der anderen Straßenseite zu erzählen, dass ich von Jonas einen Liebesbrief zugesteckt bekommen habe.
Ich mache mir ein bisschen Sorgen um meine Eltern. Sie sind sehr traurig und reden nicht mehr viel. Dafür weinen sie umso öfter. Früher waren sie sehr fröhliche Menschen und haben viel gelacht. Ich hoffe, dass es bald wieder so sein wird.

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